Setze realistische App‑Limits, die nach einer kurzen Vorschau warnen, statt hart zu schließen. Eine freundliche Erinnerung mit Tagesziel und kurzer Atemübung unterbricht Muster, ohne Frust zu erzeugen. Gruppiere ablenkende Apps in einer eigenen Seite, entferne Badges und aktiviere wöchentliche Berichte. So erhältst du Feedback, passt Grenzen an und spürst, wie bewusster Konsum mehr Zufriedenheit als verbotene Neugier erzeugt.
Lege Profile für Arbeit, Zuhause und Erholung an. Erlaube nur Kontakte und Apps, die in dieser Phase wirklich wichtig sind. Verzögere Benachrichtigungen in Sammelzustellungen, damit du nicht permanent aus dem Takt gerissen wirst. Ein ruhiger Sperrbildschirm, klare Hintergründe und reduzierte Widgets mindern Reizdichte. So entsteht ein Smartphone, das dich unterstützt, statt dich in kleine, planlose Kontrollschleifen zu locken.
Farben verstärken Reize, Graustufen entschärfen sie. Aktiviere Graustufen automatisch ab bestimmten Uhrzeiten oder in ausgewählten Fokus‑Modi. Platziere Leseliste, Notizen oder Timer nach vorne, während Feeds nach hinten wandern. Widgets, die Ziele sichtbar machen, wirken wie freundliche Erinnerungen. So verknüpfst du Aufmerksamkeit mit Bedeutung und verringerst die Wahrscheinlichkeit, aus Langeweile in endloses Streifen abzurutschen.